Herforder Schulzoo - Tierisch gut!

Gründung: Februar 1999, von Peter Kneisel und Frank Böhme


Im Februar 1999 wurden vier kleine Mäuse in einem für die Chemie ausgemusterten und zum Terrarium umgebauten Glasbehälter gesetzt. Dies war der Anstoß zu einem Projekt, von dem man bis heute nicht einmal weiß, wie es enden wird. Die Begeisterung der Schüler/innen und Hingabe bei der Pflege der Tiere, ließen den Gedanken an einen Schulzoo aufkommen. Die Mäuse wuchsen und gediehen prächtig und bald schon stand uns Nachwuchs ins Haus. Das überraschende Angebot, eine russische Amurnatter zu bekommen, ließen die Sorgen über eine bevorstehende Massenvermehrung  der Mäuse in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Warum nicht ein besonderes Tier ( wer hat schon Schlangen? ) besitzen und sich über die Futterbeschaffung keine Sorgen machen zu müssen. Selbstversorgung war hier das Stichwort, um die Schlange gerne als Geschenk anzunehmen, denn die Armurnatter "steht" auf Mäuse. Der neu geprägte Ausspruch: "Ein Tier gibt das Andere" machte von diesem Zeitpunkt an seinem Motto alle Ehre, denn ein Tier gesellte sich zum Anderen, so dass der Bestand an Tierarten des Schulzoos ständig wuchs. Die Versorgung der Tiere in einem Schulzoo ist immer das schwierigste Problem, da die Tiere ja auch in den Ferien versorgt werden müssen. Während der Schulzeit gibt es 3 Schülergruppen mit je 4 Schüler/innen, welche sich um das leibliche Wohl ( Futter, Wasser, Reinigung ) der Tiere in der 1. Großen Pause kümmern. In der 2. Großen Pause ist das "seelische Wohl" der Tiere und der Schüler dran, denn dann ist Besuchszeit für die Schüler der Hauptschule Meierfeld und die Zeit wird mit spielen, zeigen, erklären und betreuen verbracht. Und gerade diese Betreuung mit dem sich entwickelnden Verantwortungsbewußtsein macht die Einrichtung eines Schulzoos so wichtig und wertvoll. Näheres dazu im Pädagogischen Konzept.

Für die Ferien gibt es dann einen gesonderten Versorgungsplan, bei dem ausgewählte Schüler auch einen Schlüssel für den Zoo bekommen, um die Tiere auch in den Ferien versorgen zu können.